1960er – das Jahrzehnt der Bubenweisheit und des WAKAIUK

Zunächst stellte sich die Arbeit der Jungschar in unaufgeregter Kontinuität zur Arbeit in den 1950er Jahren dar. Die Bubenweisheit wurde mehrfach neu aufgelegt; sie erschien zuletzt 1965 in der fünften Auflage. Der Behelf WAKAIUK war weniger neuen Konzepten emanzipatorischer Pädagogik verpflichtet als dem Interesse an Indianerspielen als Bubenabenteuer.

Neu waren in diesem Jahrzehnt die Großveranstaltungen: Mit der Bubenolypiade 1962 und der Mädchengroßveranstaltung Magnet 1966 begann eine Serie von Großveranstaltungen, die auf Bundesebene bis 1988 reichte.

In den 1960er Jahren wurde mit Helga Halmerbauer (verehelicht Schriffl) erstmals eine Missionsreferentin angestellt, die den Überblick über die immer zahlreicher werdenden Projekte bewahren sollte, die aus dem Mitteln der Sternsingeraktion finanziert wurden.